08. September 2016

BSBD-Familie trauert um Frank Miller

Am 4. September 2016 ist das ehemalige Mitglied des Landesvorstandes des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands - Landesverband Nordrhein-Westfalen -

Frank Miller

nach schwerer Krankheit im Alter von nur 49 Jahren verstorben.

Tief bewegt, bestürzt und voller Trauer haben die Strafvollzugsbediensteten die Nachricht vom frühen Tod unseres hochgeschätzten Kollegen aufgenommen. Frank Miller zählte zu jenen Mandatsträgern im Landesvorstand, die die Gewerkschaftsarbeit durch Kompetenz, Ideenreichtum, Kreativität und Sachverstand bereichert haben. Mit ihm verliert die BSBD-Familie einen kämpferischen Gewerkschafter, einen hilfreichen Ratgeber, einen vielen von uns freundschaftlich verbundenen Kollegen.

Am 1. Januar 1991 trat Frank Miller in den Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Bei der JVA Geldern war er im allgemeinen Vollzugsdienst tätig. Hier leistete er Abteilungsdienst, war in der Waffenausbildung engagiert und übernahm zuletzt Führungsverantwortung. Sein berufliches Engagement war stets durch Mitmenschlichkeit und dem Bemühen geprägt, Menschen die gefehlt haben, eine Perspektive für die Zeit nach der Haft aufzuzeigen und zu eröffnen.

Recht bald nach dem Eintritt in den Strafvollzugsdienst engagierte sich Frank Miller gewerkschaftlich im BSBD. Zunächst in der Jugendorganisation, im Ortsverband und schließlich auch auf der Ebene des BSBD-Landesverbandes setzte er sich uneigennützig für die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen ein. Seine Fähigkeit zur Kooperation, seine ausgleichende Wesensart und sein Vermittlungsgeschick ermöglichten es ihm, immer wieder zwischen Positionsgegnern vermitteln zu können.

Als Personalrat und Ortsverbandsvorsitzender hat sich Frank Miller bei seinen Kolleginnen und Kollegen den Ruf eines verlässlichen, zuverlässigen Maklers und Interessenvertreters erworben. Er hinterlässt eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird. Frank Miller wird fehlen.

Frank Miller ist weit vor der Zeit von uns gegangen. Er hinterlässt seine Ehefrau und eine 19-jährige Tochter. Sein persönliches Schicksal macht betroffen und lässt uns voller Unverständnis zurück. Gemeinsam mit seinen Angehörigen trauert die BSBD-Familie um einen verdienten Kollegen, um einen warmherzigen, verständnisvollen Menschen, der vielen von uns ein treuer Freund geworden ist.

Wir werden Frank Miller ein ehrendes und uns fortwährend verpflichtendes Andenken bewahren.

Düsseldorf, im September 2016

Für den

Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands

Landesverband Nordrhein-Westfalen

Peter Brock

Landesvorsitzender