15. Dezember 2025

JVA Rheinbach testet Ionenscanner gegen NPS – BSBD NRW sieht Forderungen bestätigt

Neue psychoaktive Substanzen (NPS) sind im Justizvollzug seit Jahren ein massives Sicherheits- und Gesundheitsrisiko für Inhaftierte und für Bedienstete. Bereits mit unserem Beitrag vom 02. Juli 2024 haben wir als BSBD NRW öffentlich auf die Problemlage hingewiesen und den regelmäßigen Einsatz von Drogenscannern (Ionenscannern) in NRW als unerlässlich bezeichnet.

Am 12. Dezember 2025 ist nun Bewegung in die Sache gekommen. Das Ministerium der Justiz NRW hat bekannt gemacht, dass in der JVA Rheinbach ein Ionenscanner erprobt wird, um das Aufspüren von NPS zu erleichtern. Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich. Aus Sicht des BSBD NRW ist das ein sichtbares Ergebnis beharrlicher gewerkschaftlicher Arbeit. Wir benennen Missstände, wir fordern Lösungen ein und wir bleiben dran, bis sich etwas bewegt. Unsere Erwartung ist klar. Aus einem Test darf kein Symbolprojekt werden. Wenn Technik hilft, Leben und Gesundheit zu schützen, braucht es einen verbindlichen Fahrplan für NRW.

Der BSBD NRW fordert deshalb:

Wer im Vollzug arbeitet, weiß, NPS sind nicht „irgendein Trend“, sondern eine reale Gefahr. Und wer organisiert ist, kann etwas bewegen.

 

Damit aus Forderungen Maßnahmen werden.

#VONEUCHFÜREUCHMITEUCH
BSBD NRW

 

Zum Nachlesen:

Neue psychoaktive Substanzen (NpS) | Bund der Strafvollzugsbediensteten BSBD in Nordrhein-Westfalen

Herausforderungen durch neue psychoaktive Stoffe (NPS) im Justizvollzug | NRW-Justiz

Sicherheit im Justizollzug: NRW testet Ionenscanner gegen neue psychoaktive Stoffe - Recht & Politik

Pilotprojekt gegen neue Drogen im Gefängnis - Rheinland - Nachrichten - WDR

 

 

Autor: BSBD NRW

Bild: KI generiert