10. Februar 2026

Starkes Zeichen aus dem Justizvollzug: BSBD NRW bei Großdemonstration in Düsseldorf

Am 10. Februar 2026 haben in Düsseldorf rund 16.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes für höhere Einkommen, Respekt für ihre Arbeit und verlässliche Rahmenbedingungen demonstriert. Mitten unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich etwa 400 Kolleginnen und Kollegen des BSBD NRW, die gemeinsam ein sichtbares Zeichen für die Anliegen der Beschäftigten im Justizvollzug gesetzt haben.

Die starke Beteiligung des BSBD NRW unterstreicht, dass die Belastungen im Justizvollzug nicht länger ignoriert werden dürfen. Faire Bezahlung, Anerkennung der geleisteten Arbeit und verlässliche Arbeitsbedingungen sind zentrale Voraussetzungen dafür, dass Sicherheit, Ordnung und Resozialisierung dauerhaft gewährleistet werden können. Die klare Botschaft der Kolleginnen und Kollegen lautete: Ohne den öffentlichen Dienst und ohne den Justizvollzug läuft nichts.

Im Rahmen der Großdemonstration fand eine zentrale Kundgebung vor dem Düsseldorfer Landtag statt. Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer kritisierte dabei die bisherige Haltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder scharf und forderte ein konkretes, verhandlungsfähiges Angebot in der laufenden Einkommensrunde 2026. Auch der Vorsitzende des DBB NRW, Roland Staude, machte deutlich, dass ohne konkurrenzfähige Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen zunehmend Fachkräfte verloren gehen. Öffentliche Daseinsvorsorge sei nur mit motivierten und angemessen entlohnten Beschäftigten möglich.

Der BSBD NRW dankt allen Kolleginnen und Kollegen, die heute Zeit, Energie und Haltung gezeigt haben. Die hohe Beteiligung war ein starkes Signal an die Arbeitgeberseite. Der BSBD NRW wird den weiteren Verlauf der Tarifverhandlungen aufmerksam begleiten und sich weiterhin konsequent für die Interessen der Beschäftigten im Justizvollzug einsetzen.

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