Auftakt der Tarifverhandlungen TV-L 2025 in Berlin
Am 3. Dezember 2025 sind in Berlin die TV-L-Tarifverhandlungen gestartet. Der dbb tritt gemeinsam mit seinen Fachgewerkschaften, darunter der BSBD, mit deutlichen Forderungen an die TdL heran: 7 Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro monatlich, plus 200 Euro für Auszubildende, höhere Zeitzuschläge und eine kurze Laufzeit von 12 Monaten.
Für den Justizvollzug bringt der BSBD zusätzliche Schwerpunkte ein: Arbeitgeberbeteiligung an einer Berufsunfähigkeitsversicherung, stufengleiche Höhergruppierung, eine dynamische Erhöhung aller Zulagen sowie die überfällige Überarbeitung der Entgeltordnung.
Kein Angebot
Die TdL hat die Forderungen wie gewohnt als unrealistisch abgewertet. Diese Abwehrhaltung blendet aus, dass jahrelanges Sparen auf dem Rücken der Beschäftigten die Länder inzwischen massiv unter Druck setzt – besonders im vollzugsspezifischen Bereich.
Bayern schert aus
Gleichzeitig sorgt der Vorstoß aus Bayern, ein späteres Weitergeben eines Tarifergebnisses an die Beamtinnen und Beamten ins Spiel zu bringen, bundesweit für Irritationen. Solche Signale schwächen jede Verhandlungsrunde und dienen als Steilvorlage für weitere Verzögerungsdebatten.
Gemeinsam stark
Umso wichtiger ist es, dass Tarifbeschäftigte und Beamte jetzt geschlossen auftreten. Nur mit klarer Haltung und gemeinsamer Stärke lassen sich spürbare Verbesserungen durchsetzen.
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